Engagement für bürgerfreundliche Energieplanung

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink ist die länderübergreifende Vereinigung von Bürgerinitiativen, die sich vor allem im Protest gegen die geplanten Gleichstromtrassen in Deutschland gegründet hat.

Forderung des Bundesverbandes

Vorrangiges Ziel des Bundesverbandes ist die bundesweite Vernetzung der Bürgerinitiativen untereinander, um dem Protest gegen SuedLink eine starke Stimme zu verleihen. Wir sprechen uns für eine dezentrale und bürgerfreundliche Energieplanung bzw. Energiepolitik als tragfähige Alternative zu den geplanten Stromautobahnen aus und fordern die Politik zum Umdenken auf.

Mitbestimmung

Mitbestimmung der Bürger:innen bereits zu Beginn des Planungsverfahrens, um einen möglichst konfliktfreien, sozial- und umweltverträglichen Netzausbau zu gewährleisten

Bedarfsorientierung

Die Netzplanungen müssen sich am tatsächlichen Strombedarf und nicht an der erzeugten Strommenge orientieren

Bürgerfreundliche Energieplanung

Kein Netzausbau auf Kosten der Stromverbraucher, der vorrangig den wirtschaftlichen Interessen von Übertragungsnetzbetreibern und Energiekonzernen dient

Unabhängigkeit

Berücksichtigung von unabhängigen Studien und Expertenmeinungen, die den SuedLink für nicht erforderlich halten

Bessere Netzentwicklung

Erstellung eines Szenariorahmens im Netzentwicklungsplan ohne Gleichstromtrassen. Zusammenführung der Netzentwicklungspläne Strom und Gas

Dezentrales Energiewendekonzept

Entwicklung eines dezentralen Energiewendekonzeptes mit geeigneten Fördermaßnahmen für alle Speichertechnologien

Bürgerinitiativen

Noch nie hat es in Deutschland Netzausbauprojekte in dieser Größenordnung gegeben. Allein der Planungsraum von SuedLink umfasst mehr als 800 km. Der Protest entlang der veröffentlichen Trassenkorridore ist enorm und hat zur Gründung vieler Bürgerinitiativen geführt. Wir unterstützen die überregionale Vernetzung dieser Initiativen und bündeln deren Interessen und Forderungen.

„Der Vorstand des Bundesverbandes berichtet über die laufende Verbandsarbeit und informiert über Gesprächstermine mit politischen Entscheidungsträgern, der Bundesnetzagentur und den Übertragungsnetzbetreibern. Im Sinne des viel zitierten Bürgerdialoges fordern wir Mitspracherecht bei Entscheidungen zum Stromnetzausbau, die gravierende Einschnitte in das Leben vieler Menschen bedeuten und gleichzeitig die betroffenen Regionen und Landkreise dauerhaft belasten würden.“

Maria Quanz

Verbandssprecherin, Bundesverband Bürgerinitiativen gegen Südlink

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